Moderation von Zukunfts- und Planungswerkstätten
Die Methode der Zukunftswerkstatt eignet sich besonders für Auftaktveranstaltungen, zur Unterstützung größerer Projekte und Arbeitskreise, zur Entwicklung und Umsetzung von Leitbildern sowie für alle Themen mit einem gewissen Utopiepotential.Der Begriff "Werkstatt" meint das Arbeiten in Gruppen an einer konkreten Aufgabenstellung mit dem Ziel, die Gewonnenen Ergebnisse in die Praxis umzusetzen. Innerhalb einer Zukunftswerkstatt wird sich mit Themen, Fragen und Problemen auseinandergesetzt, die aus der gegenwärtigen Sicht von Relevanz für die Zukunft sind. An den zu bearbeitenden Themenkomplexen sollen viele Menschen mitarbeiten, die einen direkten oder indirekten Zugang zum Planungsgegenstand haben. Zukunftswerkstätten stellen einen sozialen Rahmen her, indem in Form von kreativer Gruppenarbeit soziale Problemlösungsverfahren realisiert werden.
Dabei durchläuft die Zukunftswerkstatt folgende Phasen:
Zukunftswerkstätten finden in einem ständigen Wechsel von Plenums- und Kleingruppenarbeit statt. Themen können in der Tiefe bearbeitet und zukunftsweisende Anliegen entwickelt und verwirklicht werden. Am Ende einer Zukunftswerkstatt steht immer ein Aktionsplan mit einer Vereinbarung über erste konkrete Schritte.
Planungswerkstätten sind an dem Konzept der Zukunftswerkstatt angelehnt und haben die Funktion, Handlungsalternativen gegeneinander abzuwägen und im größtmöglichen Konsens Entscheidungen herbeizuführen. Kognitiven, reflexive und auf Gestaltungsfragen bezogenen Diskussionsinhalte sollen hier zusammenfließen und in konkreten Entscheidungen für die Umsetzung eines Projektes münden.
